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Teppichdesigner bei der Arbeit – ein Blick hinter die Kulissen

Allein die Mischioff AG entwickelt Jahr für Jahr verschiedenste neue Designlinien. Aber wie entsteht eigentlich ein Teppichdesign und an welchen Fixpunkten orientieren sich die Designer bei ihrer Arbeit?

Teppichdesigner bei der Arbeit – ein Blick hinter die Kulissen

Glaubt man den beiden Brüdern Sascha und Dani Misio, die für alle Designlinien der hochwertigen handgeknüpften Teppiche aus der Mischioff AG verantwortlich zeichnen, so ist die Entwicklung von neuen Designs ein nie endender Prozess. „Sobald wir ein neues Design fertig entwickelt haben, geht es nach einer kurzen Pause bereits an die Neuentwicklung für die kommende Saison. In dieser Pause beobachten wir auf den Leitmessen, wie unsere und andere Ideen aufgenommen werden. Dort sehen wir jedes Jahr aufs Neue, wie nah wir an den aktuellen Trends sind und ob unsere Interpretationen Beachtung finden“, erklärt Dani Misio.

Spannende Ideensuche zwischen Kunst, Kultur und Alltagsleben

Dabei beobachten die beiden erfolgreichen Designer nicht nur den Teppichmarkt. In ihre Entwicklungen fließen Informationen und Eindrücke aus den verschiedensten Bereichen ein. Zum einen liefern aktuelle Trends aus den naheliegenden Fachdisziplinen Einrichten, Wohnen und Leben frische Ideen. Hinzu kommen zum Teil sehr individuelle Impulse durch Reisen, den Besuch von Vernissagen, Museen und Ausstellungen. Ganz persönliche Eindrücke aus Gesprächen mit Freunden, aber auch mit Künstlern runden das Bild ab. „Wir laufen mit offenen Augen durch das Leben und treffen an vielen verschiedenen Stellen auf Impressionen und Momente, aus denen Ideen für neue, aufregende Designs entstehen. Die gilt es festzuhalten, zu sortieren und hinterher weiterzuentwickeln oder auch wieder zu verwerfen“, erzählt Dani Misio weiter.

Digitalisierung greift bereits beim Entwurf und bestimmt den Prozess

Am Zeichenblock und immer öfter auch direkt an Tablet und Computer entstehen dann erste Entwürfe, die zu Dekoren und Mustern weiterentwickelt werden. Diese Entwürfe werden für die Manufakturen, vorwiegend Fachbetriebe in Nepal, technisch aufbereitet. Das geschah früher mit großen Knüpfvorlagen aus Papier, die im Maßstab 1:1 angefertigt werden mussten. Heute setzt man, gerade in Nepal, auf moderne IT-Technik und erwartet von den Designern voll digitalisierte Knüpfvorlagen. Die sind schließlich eine verbindliche Vorgabe, damit später jeder Knoten und jedes Detail an der richtigen Stelle umgesetzt wird. Trotz modernster IT-Technik kostet das händische Knüpfen auch heute noch sehr viel Zeit. „Die Designs für 2017 sind schon längst auf den Web- und Knüpfstühlen unserer Manufakturen“, berichtet Sascha Misio. „Mein Bruder ist in ein paar Tagen schon wieder vor Ort, um sich persönlich die ersten fertigen Teppiche anzuschauen“, führt er weiter aus.

Die neuesten Designlinien für das Jahr 2017 werden im November im Zentrallager der Mischioff AG bei Zürich eintreffen. Von dort geht es dann eigentlich erst im Januar weiter auf die wichtigsten Leitmessen. „In diesem Jahr wollen wir unsere Fachhändler nicht solange auf die Folter spannen. Deshalb werden wir einen ausgewählten Händlerkreis bereits gegen Ende November, Anfang Dezember zu einer speziellen Preview-Week einladen und die neuesten Designs exklusiv präsentieren“, erzählt Dani Miso abschließend.